Masern

Bei uns gelten die Masern oft als harmlose Kinderkrankheit. Dem ist nicht immer so (z.B. Hirnentzündung Häufigkeit 1:1000). Es können auch Lungenentzündungen und bakterielle Komplikationen auftreten. Bei Erwachsenen, in den Tropen und in armen Ländern sind die Krankheitsverläufe oft ungünstig.

Achtung: Für die Einreise in verschiedene Staaten ist eine gültige Masernimpfung obligatorisch.

In der Schweiz kam es 1997 zu einer Epidemie mit 6400 Erkrankungen. Nach 574 Fällen im Jahr 2003 wurde 2004 mit 39 Fällen und 2005 mit 60 Fällen wesentlich niedrigere Erkrankungsraten gemeldet. Seit November 2006 breitet sich eine neue Epidemie aus. Bis Ende 2007 wurden mehr als 1100 Erkrankungen gemeldet, der Schwerpunkt lag dabei im Kanton Luzern. Anfang 2008 verschärfte sich die Lage vor allem in der Nordwest- und Ostschweiz, bis Mitte März gab es schon 734 neue Masernfälle. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Masernschutz zu prüfen. Für einen lebenslangen Schutz braucht es zwei Impfungen. Im Zweifelsfalle impft man lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Es ist nie zu spät eine Masernimpfungen nachzuholen.

Vorkommen:

Abdeckungsrate Masern-Impfung 2007

Die Kinderkrankheiten Masern Mumps und Röteln sind wieder im Vormarsch, weil die Durchimpfraten weltweit zu niedrig sind!

Personen, welche keine Antikörper haben, sei es durch eine Impfung oder durch eine durchgemachte Erkrankung können angesteckt werden. Es ist schon seit geraumer Zeit bekannt, dass die Durchimpfrate in der Schweiz ungenügend ist und dass es immer wieder zu kleinen Epidemien kommt. Komplikationen sind Lungenentzündungen und Hirn- und Hirnhautentzündung.

Reisende stellen für viele ansteckende Infektionserkrankungen besonders aber natürlich für die hochansteckenden Masernviren, gefährliche Vektoren (=Transportmaschinen) dar und sollten besonders gut durchgeimpft sein, damit sie sich selber und auch besonders ihr Umfeld vor Erkrankungen schützen.