Dengue-Fieber
Je nach Niederschlag und Regenzeit sind immer wechselnde tropische Regionen vom Denguefieber betroffen (vgl. Klimadiagramme). Die Häufigkeit von Denguefieber, eine von Aedes-Mücken übertragene Krankheit, ist in weiten Teilen der Tropen und Subtropen ein zunehmendes Problem. Die Aedes-aegypti-Mücken stechen tagsüber und sind eher in der Nähe von Menschen, besonders in Städten (bei Abfallhaufen) anzutreffen. Es wird auch angenommen, dass die ansteigenden Zahlen von Krankheitsfällen etwas mit der Verstädterung in den Tropen zu tun hat.
Denguefieber ist eine akute, fiebrige Erkrankung mit Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen, die häufig (aber nicht immer) mit einem Hautausschlag einhergeht. Meistens ist die Krankheit einer Grippe ähnlich und heilt von selber wieder ab. Ganz selten, und dies meistens bei einer Zweit- oder Dritterkrankung, können Störungen mit der Blutgerinnung auftreten. Eine gezielte und spezifische Therapie der Krankheit ist nicht erhältlich. Deshalb sollte man sich auch tagsüber und in Städten und Dörfern sehr gut vor Mückenstichen schützen.
Südostasien und Karibische Region
Mit Einsetzen der diesjährigen Niederschlagsperiode kommen nun wieder vermehrt Meldungen über zunehmende Fallzahlen. Auch dieses Jahr sind erneut mehr Fälle zu beklagen als das letzte Jahr.
